Die Positionierung
der Woche
Nun neigt sich ein aufwühlender Wahlkampf dem Ende zu. Gut, dass wir jetzt die Chance auf ein neues Durchstarten erhalten. Wenn – ja, wenn…
Wahlkampf betont das Trennende
Inhaltliche Unterschiede der Parteien und der Menschen dahinter sind elementar für eine pluralistische Gesellschaft, die wir sind, auch wenn einige selbst diese Errungenschaft wieder möglichst klein machen wollen.
Politische Programme sind (nur) Konzepte
Zu einer pluralistischen Gesellschaft gehört auch, dass Themen und Ideen, Gestaltungs- und Lösungswege von den Parteien unterschiedlich priorisiert und angegangen werden.
Eindimensionale Lösungen können nicht der Komplexität unserer Zeit gerecht werden. Denkmuster aus der Vergangenheit scheinen mir nicht geeignet, Gegenwarts- und Zukunftsthemen im Sinne des Gemeinwohls zu entwickeln.
Simple Parolen (Grenzen zu, Abschiebung, Technologieoffenheit, Schuldenbremse u.v.m.) sind zumeist unterkomplex und haben oft nur eine ideologische Symbolik. Politik muss gestalten (für die FDP: Dinge möglich machen), gerade in Phasen umwälzender Veränderungen und fundamentaler Herausforderungen.
Ziele definieren den Weg
Werte bestimmen den Zusammenhalt
Unsere Basis: die Würde des Menschen ist unantastbar
Respekt, Achtung, Toleranz, Verantwortungssinn, Solidarität, Hilfsbereitschaft
Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit
Bildung, Gesundheitsversorgung, Daseinsvorsorge, Kultur, Sport
Pioniergeist, Einsatz- und Gestaltungswille, Gründlichkeit (die uns manchmal im Wege steht)
gemeinsame Erfolge, Wohlstand, Sozialstaat, Frieden, Freiheiten, Pflichten (auch: Eigentum verpflichtet)
europäische Wertegemeinschaft
Willkommenskultur, Integrationskräfte
Appell: Haltung, Verantwortung
Springt über die Grenzen der Parteiendoktrin!
Wir brauchen die Fähigkeit, Lagerdenken zu überwinden (bei uns allen).
Achtet das Gemeinsame, selbst wenn es unterschiedlich daherkommt.
Schluss mit populistischen Überhöhungen, ran an die Arbeit/Gestaltung.
Mehr den Konsent als den kleinsten Nenner (Konsens) anstreben, das erweitert den Gestaltungsraum, dann kann sicher eine echte Fortschrittskoalition entstehen.
Maßnahmen formen sich erst nach der Einigung über Ziele und Werte.
An die Gewählten: ihr seid nicht Lobby Vertreter, sondern dazu da, ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.
Und Nein: Klima- und Artenschutz ist keine parteipolitische Doktrin, es ist eine Überlebensaufgabe. Für uns alle.
Da darf es kein Zurück geben, kein Aussitzen oder Verharmlosen. Jetzt seid ihr gefordert, schafft Lösungen. Mit Verantwortung und vermittelnder Kommunikation.
Und schafft auch Lösungen und Angebote für die 20% der WählerInnen, die der #NoAlternative nachrennen. Viele fühlen sich nämlich nicht verstanden und eingebunden.
In krisenhaften Übergängen gibt es immer beides: Beharren an Altem und Streben nach Erneuerung. Wir brauchen eine gesunde Mischung. Jetzt.
Mit einer ‚Rolle rückwärts‘ geht es nur beschwerlich nach vorne. Ich wähle den Kandidaten, der davon am meisten einbringt.
Die Gemeinsame Sache gibt es auch in der Gesellschaft. Und sicher auch in der Politik.
Einigkeit und Recht und Freiheit. Werte. Versprechen. Vertrauen.
14. März 2025
Evolution oder Transformation
21. Februar 2025
Wählen verbindet
06. Januar 2025
Wertschöpfung braucht Wertschätzung
01. Februar 2024
JFK - Entdecker der Gemeinsamen Sache?
06. Januar 2023
Mit Rück-Sicht voran